Tag 3 15.05.2026 Connemara bis Kinvarra

Heute morgen regnet es nicht und es ist gefühlt 3 Grad wärmer (kein Wind). Wir sind früh wach und gehen um 8 Uhr frühstücken und sind um 9 Uhr startklar. Heute geht es in das Naturschutzreservoir Connemara und das 1. Stück Wild Atlantik Way haben wir auch vor uns. Ich freue mich sehr.

Die Straßen sind sehr eng, aber Benny fährt super und ich kann die Gegend bewundern. Traumhaft schöne Landschaft, viele Schafherden begleiten uns und die Berge sind auch in Sichtweite. Unser 1. Stop ist Kylemore Abbey, ein Schloss, das damals der Liebe wegen errichtet wurde. Wir waren 2018 mit der Reisegruppe auch hier, konnten aber nicht rein.

Das holen wir heute nach, dafür lasen wir den Weg zu den Gärten aus ( da sind wir damals gewesen). Wir sind um 9:45 Uhr die ersten am Schloss, holen Online ein Ticket und kommen um 10 Uhr rein, ohne die ganzen Reisegruppen, die 30 Minuten später auftauchen. Wir schauen uns die hübschen Räume an, machen ein paar Fotos und sind wieder weg, bevor es voll wird. So mag ich es. 

Anschließend geht es weiter, immer dem Wild Atantik Way entlang.  Wir genießen die wunderschöne Landschaft und halten immer mal wieder an. Schade, das es so kalt ist ( 13 Grad), somit ist ein länger Verweilen auf einer der Bänke ungemütlich.  In Clifden machen wir dann den nächsten Stop, schauen uns den Ort ein wenig an und wärmen uns mit einem Cappuccino auf. 

Danach geht es weiter zum Derryclare Lough auf der linken Seite der N59: Diese beliebte Insel liegt inmitten eines Sees und hat einige gequälte Kiefern, die den See so malerisch machen!

Anschließend machen wir einen Abstecher auf die R 344 ,in das Inagh Valley, ein wunderschönes Tal umgeben von Bergen.  Nach wenigen hundert Metern sagt Maps, wir sollen links abbiegen, aber da ist eine Schranke und nur eine ganz schmale Durchfahrt. Benny sieht ein Schild: google is wrong .  Witzig….scheinen also schon viele Leute hier abgebogen zu sein. 😊

Wir fahren also weiter auf der R344. Hier laufen die Schafe frei herum und man muss aufpassen, das einem keines vor das Auto läuft. Wir kehren nach der Hälfte um, um wieder zu unserer Route zu gelangen. War ein schöner Abstecher.

 Nun geht es direkt nach Galway, wo wir uns auf das Mittagessen freuen. Ein Parkhaus in der Nähe der beliebten Fußgängerzone Latin Quartier habe ich vorher herausgesucht. Es gibt zwar noch freie Plätze, aber Benny muss ganz schön „kurbeln“ in die 4 Etage---und immer auf den Rechtsverkehr achten ---stehen allerdings auch ständig Erinnerungsschilder da.

Wie kehren in einem netten Lokal ein und bestellen uns Fish and Chips, was man in Irland überall bekommt. Sehr lecker und wieder sehr nette Bedienung. Ich bin froh, dass Benny so gut englisch kann, ich verstehe zwar viel, aber mir fallen die Vokabeln immer nicht ein, um zu antworten. Im Anschluss schlendern wir noch ein wenig umher, aber um 16:30 Uhr fängt es an zu regnen und wir begeben uns zum Parkhaus.

 

Im angrenzenden Einkaufszentrum kaufen wir uns noch etwas zum Abendessen ---als Notfallration – und dann nur noch 30 Minuten Fahrt zum Hotel in Kinvara. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht haben, drehen wir noch eine kleine Runde, aber hier ist nichts, was uns zum Verweilen einlädt ---ist einfach zu kalt – somit kaufen wir uns noch ein Paket Butter und 2 Messer und nehmen unsere Notfallration auf dem Zimmer zu uns. 

Dann noch Telefonieren, Whatts app schreiben , Tagebuch schreiben und um 21:30 Uhr sind wir müde und schlafen beide sofort ein.