Tag 5 17.05.2026 Von Ennis nach Killarney
Wir werden mit schlechtem Wetter geweckt. Der Regen allein ist nicht so schlimm, aber der Wind und die Kälte machen uns zu schaffen. Es ist noch sehr früh, als wir aufwachen. In Irland ist es üblich, einen Wasserkocher, Tassen und Kaffee und Tee auf den Zimmern zu haben. Gestern haben wir uns noch mit Notfallration eingedeckt: Margarine und Brot und Obst. Daher beschließen wir, unser Frühstück auf dem Zimmer zu uns zu nehmen. Die Alternative wäre im angrenzenden Restaurant für 12,oo EUR p.Person gewesen und wir hätten noch 1 Stunden warten müssen. Zu dem Zeitpunkt sind wir schon reisefertig.
Ursprünglich hatte ich geplant, mit der Fähre von Killimer bis Tabert über den Shannon zu fahren, aber bei dem Wetter fahren wir lieber über Limerick, unserem 1. Stop.
Wir fahren die R 468;R 470 und die R 462 bis Limerick . Als wir ankommen, schläft die Stadt noch. Wir finden daher schnell einen Parkplatz und laufen ein Stück zum Schloss : King John Castle. Auf Besichtigung haben wir heute keine Lust, daher machen wir nur noch einen Spaziergang zur St. Marys Kathedrale. Da wäre ich gerne rein gegangen….aber geschlossen.
Also zurück zum Auto, dass am Shannon parkt und weiter geht der Weg entlang des Shannon bis nach Tabert, wo wir die Fähre sehen, die wir ursprünglich nehmen wollten. Es regnet jetzt ununterbrochen, trotzdem genießen wir den Weg entlang des Wild Atlantik Ways. Bei Sonnenschein muss es richtig toll sein. Wir fahren weiter bis Tralee, einer kleinen Stadt und suchen uns dort in der Fußgängerzone ein nettes Kaffee, wo wir uns mit einem 2. Frühstück stärken. Sehr nett und lecker.
Es ist Sonntag, die Geschäfte haben zwar teilweise geöffnet, aber viel los ist hier nicht. Daher gehen wir zurück zum Auto und fahren zum heutigen Endziel: Killarney. Dort haben wir ein 3 Zimmer Appartement für 3 Nächte gebucht. Wohnzimmer, Küche und 2 Schlafzimmer mit je einem eigenem Bad. Da wir noch zu früh zum Einchecken sind, bummeln wir erst einmal ein wenig durch die Straßen. Die Unterkunft liegt nur wenige Meter vom Trubel der Stadt entfernt, viele nette Geschäfte, Pubs, Kaffees etc. Leider regnet es immer noch sehr stark. Um 14:30 Uhr können wir unsere Unterkunft beziehen und sind begeistert. Sogar eine Waschmaschine mit Waschmittel steht zur Verfügung. Die Gelegenheit nehmen wir wahr, denn wir haben zwar viele T-Shirts mit, aber nicht viele warme Sachen. Also haben wir die Waschmaschine angeschmissen und gemütliche Kaffeepause gemacht. Nebenan ist ein kleiner Supermarkt, da gehen wir im Anschluss hin. Als wir drinnen sind, stellen fest, dass es sich um einen Supermarkt mit polnischen Artikeln handelt. Aber egal, wir wollen nur ein wenig Brot, Aufschnitt und einiges für unser Frühstück einkaufen. Bei unserem Rundgang haben wir ein Steakhouse entdeckt, da wollen wir abends hin. Hier gibt es nur regionales Rindfleisch…ich bin begeistert.
Das Essen im Steakhouse war so, wie wir es erwartet haben: nette Bedienung, nettes Ambiente und gutes Essen.
Zufrieden und satt sind wir später ins Appartement.
War ein toller Tag.